e-mail Aktion

Im Rahmen des Aktionstag rufen wir dazu auf e-mails an Poltiker_innen zu schreiben.

Hierfür gibt es mehrere Vorlagen.

Nehmt euch die Vorlage die euch am besten gefällt. Standardmäßig sind der Bundeskanzler, der Bildungsminister, die Bildungssprecherin der Grünen, sowie der Vize-Kanzler und der Bundespräsident in der e-mail eingefügt. Ihr könnt selbst beliebig Politiker_innen hinzufügen oder entfernen. Sinnvoll ist es, Politiker_innen aus eurer Region, vorzugsweise von Grün und ÖVP anzuschreiben. Aber natürlich auch alle anderen. E-mail Adressen und Zuständigkeiten könnt ihr hier finden:
https://www.meineabgeordneten.at/
https://www.meineabgeordneten.at/Statistik/sprecherfunktionen

Hier findet ihr auch die Liste der Nationalratsabgeordneten die im Wissenschaftsausschuss sind: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/A-WI/A-WI_00001_00904/MIT_00904.html

Den Betreff müsst ihr selbst einfügen. Gerade bei häufigeren Protest e-mails werden diese Schnell automatisiert Gelöscht – dabei wird zb.: nach Titel ausgewählt – daher sollt ihr diesen selbst Festlegen. Auch die Zusammensetzung der Empfänger_innen sollte in jeder e-mail verändert werden.

Hier die e-mail Vorlagen (einfach auf den fett-makierten Teil klicken – dann sollte sich euer e-mail Programm öffnen)

E-mail Adressen: sebastian.kurz@bka.gv.at, heinz.fassmann@bmbwf.gv.at, eva.blimlinger@parlament.gv.at, werner.kogler@bmkoes.gv.at, alexander.vanderbellen@​hofburg.at

//////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

As part of the day of action, we ask you to write e-mails to politicians.

There are several templates for this (in german).

Take the template you like best. By default, the Chancellor, the Minister of Education, the Education Spokesperson of the Green Party, the Vice-Chancellor and the President of Austria are included in the e-mail. You can add or remove politicians as you like. It makes sense to write to politicians from your region, preferably from the Green Party and the ÖVP. But of course also all others. E-mail addresses and responsibilities can be found here:
https://www.meineabgeordneten.at/
https://www.meineabgeordneten.at/Statistik/sprecherfunktionen

Here you can also find the list of members of the National Council who are members of the Committee for Science: https://www.parlament.gv.at/PAKT/VHG/XXVII/A-WI/A-WI_00001_00904/MIT_00904.html

You have to insert the subject yourself. Especially in the case of frequent protest e-mails, these are quickly automatically deleted – e.g.: selected by title – so you should define this yourself. Also the composition of the recipients should be changed in each e-mail.

Here are the e-mail templates (just click on the bold part – then your e-mail program should open)

E-mail addresses: sebastian.kurz@bka.gv.at, heinz.fassmann@bmbwf.gv.at, eva.blimlinger@parlament.gv.at, werner.kogler@bmkoes.gv.at, alexander.vanderbellen@hofburg.at

//////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////////

 

 

Liebe:r politische Vertreter:in,

die UG-Novelle 2021 soll die in der Verfassung garantierte Freiheit der Lehre, sowie die Weisungsfreiheit von Mitgliedern der Leitungsorgane beschneiden. Neuen Studierenden wird ihre Stimme in hochschulpolitischen Gremien genommen.

Das ist untragbar. Universitäten sind kein politischer Spielball.

gezeichnet,

 

Liebe:r politische Vertreter:in,

dass durch die geplante UG-Novelle der Universitätssenat entmachtet und Studieren weiter elitärer und wirtschaftsorientierter gemacht werden soll schockiert uns. Gerade in einer Pandemie ohne geordneten Diskurs ist das untragbar. Universitätssenat entmachtet und Studieren weiter elitärer und wirtschaftsorientierter gemacht werden soll schockiert uns. Gerade in einer Pandemie ohne geordneten Diskurs ist das untragbar.

Wir fordern Sie auf Stellung zu beziehen und die Studierenden zu unterstützen.

gezeichnet,

 

Liebe:r [hier bitte Berufsbezeichnung / Namen einfügen],

wir sind Studierende. Wir sind Menschen die in Österreich leben, auch wenn nicht jede:r von uns die österreichische Staatsbürgerschaft besitzt. Wir sind, so wie Sie, Teil dieser Gesellschaft.

Unsere Lebensrealität ist der Unialltag. Doch unser Leben besteht nicht nur aus dem Studieren. Wir müssen arbeiten, um uns zu erhalten, um andere zu erhalten. Wir müssen Menschen unterstützen – uns reproduktiven Tätigkeiten widmen. Unsere finanziellen, zeitlichen und persönlichen Ressourcen sind begrenzt.

Studieren darf nicht dem Elitarismus zugeschrieben werden. Für uns ist die geplante UG-Novelle existenzgefährdend. Sie nimmt Bildung und Lehre den Raum und beschneidet akademische Ausbildungen in ihrer Freiheit und Selbstbestimmung.

De UG-Novelle zielt klar auf eine Entdemokratisierung und Neoliberalisierung von Universitäten & Hochschulen ab, die für uns nicht tragbar ist.

Daher bitten wir Sie diesbezüglich klar und öffentlich Stellung zu beziehen und sich auf unsere Seite zu stellen! Wem demokratische Strukturen am Herzen liegen, kann diesen Gesetzesentwurf nicht guten Gewissens durchs Parlament winken.

Nein zur neuen UG-Novelle!

 

Liebe:r [hier bitte Berufsbezeichnung / Namen einfügen],

mein Name ist [Name] und ich bin Studierende:r der [wenn gewollt Uni bzw. ÖH-Aktivität oder was auch immer einsetzen].

Vor kurzem haben uns Details zur geplanten UG-Novellierung erreicht und diese betrüben, entsetzen und verärgern uns. Die vorgesehen Veränderungen würden unserer Meinung nach viele Studierende in prekäre Situationen stürzen und dem Studieren einen neoliberalen und elitären Charakter geben. Das ist, genauso wie die Entdemokratisierung durch Entmachtung des Senats und das Einschränken der Hochschulautonomie, für uns untragbar.

Wir wollen aktiv werden. Wir wollen nicht bloß zusehen. Besonders wichtig ist es uns die [Partei bzw. einfach „politische Entscheidungsträger:innen“] zu erreichen und sie daran zu erinnern, dass diese UG-Novellierung wohl kaum in deren Interesse sein kann. (Wir sehen Ihre schwierige Situation innerhalb der Regierung/ Opposition, doch Sie dürfen nicht zulassen, dass wir Studierenden vergessen werden.)

Wir bitten Sie um Mithilfe. Wir bitten Sie an Ihre Parteikolleg:innen zu appellieren, Stellung zu beziehen und sich mit uns gegen einen derartigen Verrat am öffentlichen Bildungssystem zu positionieren.

(Als Teil dieser Gesellschaft sehen wir Ihren Einsatz und Ihr Engagement. Deshalb wollen wir uns mit diesem Anliegen an Sie wenden und um Ihre Unterstützung bitten.)​​​​​​​

 

Liebe:r politische Vertreter:in,

die UG-Novelle 2021 soll die in der Verfassung garantierte Freiheit der Lehre, sowie die Weisungsfreiheit von Mitgliedern der Leitungsorgane beschneiden. Neuen Studierenden wird ihre Stimme in hochschulpolitischen Gremien genommen.

Das ist untragbar. Universitäten sind kein politischer Spielball.

gezeichnet,


Entdemokratisierung
Entzug von Autonomie
Verbot von Mehrfachinskriptionen
Verringerung der Anzahl von Prüfungsantritten
Mindestanzahl von ECTS pro Semester bei sonstiger Exmatrikulation

Sieht so „Studieren für alle“ aus?

Wir finden nicht.

So sieht Studieren unter den Maximen des Elitarismus & Neoliberalismus aus.

So sieht Verrat am Bildungssystem aus.

Wir beziehen klar Stellung dagegen und positionieren uns – tun Sie es auch.

 

Innerhalb der Universitäten gibt es nicht erst seit der aktuellen Novelle Probleme mit der Mitbestimmung und direkter Demokratie. Bereits 1998 und 2002 kam es zu Machtverschiebungen und der Zentralisierung von Entscheidungsstrukturen. Nun will man dem universitären Betrieb und autonome hochschulpolitische Einrichtungen noch weiter beschneiden:

Über Änderungen in der Lehre (Curriculum) entscheidet aktuell eine Gruppe, die zu jeweils einem Drittel aus Studierenden, Lehrenden und Professor:innen besteht. Das Rektorat soll zukünftig ein Vorschlagsrecht erhalten und somit Richtlinien erlassen können. Dabei ist es dem direkten Druck der Regierung und des Ministeriums ausgesetzt, da die Weiterbestellung von Rektor:innen zukünftig dem Universitätsrat, welcher zur Hälfte von der Bundesregierung ernannt wird, obliegen soll.

Diese neue Verordnung bringt einen nicht vorher da gewesenen direkten politischen Eingriff in universitäre Strukturen und Entscheidungsprozesse. Gleichzeitig handelt es sich hierbei um eine Beschneidung der in der Verfassung garantierten Freiheit der Lehre, sowie der Weisungsfreiheit von Mitgliedern der Leitungsorgane

Des Weiteren, sollen neue Studierenden nur noch dann eine Stimme in hochschulpolitischen Gremien, wie dem Senat, zustehen, wenn sie eine Mindestanzahl von 60 ECTS erbracht haben. Die Möglichkeit sich zu engagieren und mitzusprechen muss sich erst verdient werden.

Universitäten sind kein politischer Spielball. Wir wollen mehr und nicht weniger Mitbestimmung.